Kitaordnung (Stand 1.1.2018)

 

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Anlage 6
O R D N U N G
F Ü R
K I N D E R T A G E S E I N R I C H T U N G E N


Die katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“
- Stiftung des öffentlichen Rechts -
mit dem Sitz in 91550 Dinkelsbühl,

erlässt für die

katholische Kindertageseinrichtung „St. Georg“

die folgende


K I N D E R T A G E S E I N R I C H T U N G S O R D N U N G

Präambel

Die katholische Kindertageseinrichtung „St. Georg“ ist eine Einrichtung der katholischen
Kirche und Ausdruck ihres seelsorglichen und caritativen Engagements. Trägerin der
Einrichtung ist die katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“. Die Kindertageseinrichtung
„St. Georg“ ist ein Angebot für Kinder und deren Eltern, über das die katholische Kirche
Antwort geben will auf die vielfältigen Bedürfnisse von Familien. Sie erhält ihre besondere
Prägung durch das im katholischen Glauben gründende Welt- und Menschenbild. Kindern
wird die Möglichkeit gegeben, vor dem Hintergrund ihrer eigenen familiären Lebenserfahrung
in einem neuen und anderen Lebensraum ihr Kindsein mit seinen Bedürfnissen leben zu
können. Dazu gehört, dass das Kind in diesem neuen Lebensraum seine Erfahrungen und
seine Handlungsmöglichkeiten erweitern, wachsen und reifen lassen kann und dazu befähigt
wird, neue Weisen des Verstehens und der Verständigung, des Umgangs mit Menschen und
der Natur zu finden. Die Einrichtung ist Teil der Pfarrgemeinde „St. Georg“. Durch die
Teilhabe am Leben der Pfarrgemeinde und das Erleben und Miterleben der Feste und Feiern
des Kirchenjahres erfährt sich das Kind als Mitglied der Gemeinschaft. Durch diese
elementaren, mitmenschlichen Erfahrungen soll die Grundlage für Gotteserfahrung und die
Begegnung mit Gott geschaffen werden.
Die Kindertageseinrichtung „St. Georg“ steht auch offen für Kinder aus Familien anderer
Glaubenshaltungen. Sie achtet die religiöse Überzeugung, die Kindern dieser Familien in
ihrem Elternhaus vermittelt wird. Von den Eltern wird erwartet, dass sie das religiöse
Angebot der Einrichtung respektieren.

Die Kindertageseinrichtung „St. Georg“ wird gemäß den geltenden gesetzlichen
Bestimmungen in ihrer jeweils gültigen Fassung, derzeit insbesondere des BayerischenKinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) und seiner Ausführungsverordnung
(AVBayKiBiG) geführt.
§ 1
[Aufgaben der Kindertageseinrichtung]

Die Kindertageseinrichtung unterstützt, ergänzt und begleitet die Eltern in ihrer
Erziehungsaufgabe und -verantwortung unter Orientierung am bayerischen Bildungs- und
Erziehungsplan sowie an den Empfehlungen zur pädagogischen Arbeit in bayerischen
Horten. Damit erfüllt sie einen von Gesellschaft, Staat und Kirche anerkannten Betreuungs-,
Bildungs- und Erziehungsauftrag. Sie vermittelt den Kindern nach Maßgabe
wissenschaftlicher Forschungsergebnisse bestmögliche Entwicklungs- und
Bildungschancen. Dabei berücksichtigt die Kindertageseinrichtung die wachsende Fähigkeit
und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu selbständigem, verantwortungsbewusstem
Handeln. Sie bietet kindgemäße Bildungsmöglichkeiten an, gewährt allgemeine und
individuelle erzieherische Hilfen, fördert die Persönlichkeitsentwicklung sowie soziale
Verhaltensweisen und versucht, Entwicklungsmängel auszugleichen. Sie berät die Eltern in
Erziehungsfragen. Die katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ ist als Trägerin
verantwortlich für die gesamte Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsarbeit in der
Kindertageseinrichtung. Leitziel der pädagogischen Arbeit ist der wertorientierte,
gemeinschaftsfähige, schöpferische Mensch, der sein Leben eigenverantwortlich gestalten
und den Anforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden kann.

§ 2
[Aufnahmevoraussetzungen]

(1) Die im Einzugsbereich der Kindertageseinrichtung wohnhaften Kinder werden
gleichermaßen und ohne Rücksicht der Person oder des religiösen Bekenntnisses in die
Einrichtung aufgenommen, soweit und solange dessen Aufnahmefähigkeit reicht. Kinder, die
ihren Wohnsitz außerhalb der politischen Gemeinde Dinkelsbühl haben, können ergänzend
aufgenommen werden, sofern die Aufenthaltsgemeinde die Förderung übernimmt und die
Sitzgemeinde hierzu ihr Einverständnis erteilt.

(2) Die Entscheidung über die Aufnahme eines Kindes erfolgt durch die katholische
Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“, die die Entscheidung an die Einrichtungsleitung delegieren
kann.
Sie hat billigem Ermessen zu entsprechen.

(3) Die Aufnahme eines Kindes erfolgt in der Regel zum Beginn eines Betreuungsjahres
(§ 4). Ausnahmen sind möglich, soweit und solange noch nicht alle belegbaren Plätze
vergeben sind.

(4) Die Aufnahme des Kindes in die Kindertageseinrichtung erfolgt zunächst auf Probe.
Die Probezeit, in der festgestellt werden soll, ob das Kind für den Besuch der Einrichtung
geeignet ist, beträgt 8 Wochen.
(5) Bei Aufnahme des Kindes kann eine einmalige maßvolle Aufnahmegebühr erhoben
werden.
2
§ 3
[Anmeldung]

Die Anmeldung erfolgt schriftlich auf der Grundlage eines Aufnahmegespräches mit den
Eltern. Die Termine hierzu werden rechtzeitig durch Aushang in der Kindertageseinrichtung
und Veröffentlichung im amtlichen Mitteilungsblatt der politischen Gemeinde Dinkelsbühl
bekannt gemacht.
§ 4
[Betreuungsjahr]

Das Betreuungsjahr dauert jeweils vom 1. September bis 31. August des folgenden
Kalenderjahres.

§ 5
[Öffnungszeiten, Nutzungszeiten]

(1) Die regelmäßigen Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtung werden von der
katholischen Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ nach Anhörung der Einrichtungsleitung und des
Elternbeirats festgelegt. Auch werden Kernzeiten für pädagogisches Arbeiten, in denen die
Kinder in der Einrichtung anwesend sein müssen, festgelegt.

(2) Die Kindertageseinrichtung ist geöffnet:

Montag bis Freitag von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr

(3) Die katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ ist berechtigt, die Öffnungszeiten der
Kindertageseinrichtung, insbesondere aus betrieblichen oder personellen Gründen, auch
während des laufenden Betreuungsjahres zu ändern. Änderungen während des laufenden
Betreuungsjahres werden den Eltern rechtzeitig, mindestens einen Monat voraus, schriftlich
bekannt gegeben.

(4) Die Eltern sind verpflichtet, die Kernzeiten einzuhalten. Die Kinder sollen bis
spätestens 8:30 Uhr in die Kindertageseinrichtung gebracht und müssen pünktlich abgeholt
werden. Im Interesse des Kindes und der pädagogischen Zielsetzung soll die
Kindertageseinrichtung regelmäßig besucht werden.
§ 6
[Schließzeiten, Ferienordnung]

(1) Die Tage, an denen die Kindertageseinrichtung geschlossen ist (Schließzeiten),
werden von der katholischen Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ festgelegt und den Eltern zu
Beginn eines jeden Betreuungsjahres schriftlich oder durch Aushang in der Einrichtung
bekannt gegeben. Schließzeiten sind insbesondere möglich in Ferienzeiten, an kirchlichen
3Feiertagen sowie anlässlich von Fortbildungen, Studientagen, Besinnungstagen und
Betriebsausflügen der Mitarbeiter/innen.

(2) Die Kindertageseinrichtung ist in der Regel geschlossen während der
Weihnachtsschulferien, Rosenmontag und Faschingsdienstag, Kinderzech-Montag und
-Dienstag und bis zu drei Wochen während der Sommerschulferien. Genaue Termine
erhalten Sie in der aktuellen Elternpost Anfang des Kindertagesstättenjahres.

(3) Muss die katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ die Kindertageseinrichtung aus
dringenden betrieblichen Gründen vorübergehend schließen, werden die Eltern unverzüglich
informiert. Dringende Gründe sind z. B. die Anordnung durch das Gesundheitsamt bei
ansteckenden Krankheiten oder wenn ein ordnungsgemäßer Betrieb durch Krankheit oder
Ausfall der Mitarbeiter/innen nicht gesichert werden kann.

(4) Ist die Kindertageseinrichtung aus einem der in Abs. 1, 2 oder 3 genannten Gründe
geschlossen, haben die Eltern keinen Anspruch auf Öffnung und können wegen der
Schließung keinen Schadensersatz fordern.

§ 7
[Elternbeitrag]

(1) Der Elternbeitrag ist für das gesamte Betreuungsjahr zu bezahlen, auch für die
Schließzeiten sowie bei Abwesenheit des Kindes. Ein ermäßigter Beitrag wird beim älteren
Kind gewährt, wenn die Eltern den Beitrag für zwei oder mehr Kinder bezahlen müssen.

(2) Der Elternbeitrag wird in 12 monatlichen Beträgen erhoben.
Elternbeitragsstaffelung Krippenkinder:

(Stand 1.1.2018 ohne Gewähr)

Stunden

Stunden

wöchentlich

Beitrag

Spielgeld

Gesamt

3-4 Stunden

-20 Std.

111,00 €

3,50 €

114,50 €

4-5 Stunden

-25 Std.

122,50 €

3,50 €

126,00 €

5-6 Stunden

-30 Std.

134,00 €

3,50 €

137,50 €

6-7 Stunden

-35 Std.

145,50 €

3,50 €

149,00 €

7-8 Stunden

-40 Std.

157,00 €

3,50 €

160,50 €

8-9 Stunden

-45 Std.

168,50 €

3,50 €

172,00 €

9-10 Stunden

-50 Std.

180,00 €

3,50 €

183,50 €

 

Stunden

Stunden

wöchentlich

Ermäßigter Beitrag

Spielgeld

Gesamt

3-4 Stunden

-20 Std.

81,00 €

3,50 €

84,50 €

4-5 Stunden

-25 Std.

90,00 €

3,50 €

93,50 €

5-6 Stunden

-30 Std.

99,00 €

3,50 €

102,50 €

6-7 Stunden

-35 Std.

108,00 €

3,50 €

111,50 €

7-8 Stunden

-40 Std.

117,00 €

3,50 €

120,50 €

8-9 Stunden

-45 Std.

126,00 €

3,50 €

129,50 €

9-10 Stunden

-50 Std.

135,00 €

3,50 €

138,50 €

Elternbeitragstaffelung Kindergarten:

(Stand 1.1.2018 ohne Gewähr)

Stunden

Beitrag

Spielgeld

Gesamt

3-4 Stunden

69,00 €

3,50 €

72,50 €

4-5 Stunden

76,00 €

3,50 €

79,50 €

5-6 Stunden

83,00 €

3,50 €

86,50 €

6-7 Stunden

90,00 €

3,50 €

93,50 €

7-8 Stunden

97,00 €

3,50 €

100,50 €

8-9 Stunden

104,00 €

3,50 €

107,50 €

9-10 Stunden

111,00 €

3,50 €

114,50 €

 

Stunden

Ermäßigter Beitrag

Spielgeld

Gesamt

3-4 Stunden

49,00 €

3,50 €

52,50 €

4-5 Stunden

54,00 €

3,50 €

57,50 €

5-6 Stunden

59,00 €

3,50 €

62,50 €

6-7 Stunden

64,00 €

3,50 €

67,50 €

7-8 Stunden

69,00 €

3,50 €

72,50 €

8-9 Stunden

75,00 €

3,50 €

78,50 €

9-10 Stunden

80,00 €

3,50 €

83,50 €

 

Stunden

Schulkinder

Schulkind ermäßigt

 

1-2 Stunden

55,00 €

39,00 €

 

2-3 Stunden

62,00 €

44,00 €

 

ab 3-4 Stunden wie Kindergarten

(3) Der Elternbeitrag ist monatlich im Voraus bis zum fünften des Monats kostenfrei zu
entrichten. Der Beitrag wird durch die katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ per SEPA
–Basis-Lastschriftverfahren von dem Konto der Eltern abgebucht. Fällt der Fälligkeitstag auf
ein Wochenende oder einen Feiertag, verschiebt sich dieser auf den ersten folgenden
Werktag. Barzahlung ist nicht möglich.

(4) Die katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ ist berechtigt, den Elternbeitrag zu
Beginn eines jeden Betreuungsjahres neu festzusetzen. Darüber hinaus kann eine
Anpassung des Elternbeitrages vorgenommen werden, sofern und soweit die allgemeine
Kostenentwicklung dies erfordert. Die katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ hört den
Elternbeirat bei der Festlegung des neuen Elternbeitrages an. Die Anpassungen werden zu
Beginn des zweiten Monats wirksam, der auf die Benachrichtigung der Eltern folgt.
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§ 8
[Aufsichtspflicht]

(1) Die katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ übernimmt von den (nach § 1631
Abs. 1 BGB gesetzlich aufsichtspflichtigen) Eltern durch den Betreuungsvertrag die
vertragliche Aufsichtspflicht. Es besteht grundsätzlich keine Aufsichtspflicht für Kinder, für die
kein Betreuungsvertrag geschlossen wurde.

(2) Die katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ ist berechtigt, die übernommene
vertragliche Aufsichtspflicht auf die Einrichtungsleitung sowie die weiteren pädagogischen
Mitarbeiter/innen zu übertragen.

(3) Die Aufsichtspflicht der katholischen Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ bzw. des
pädagogischen Personals erstreckt sich auf die gesamte Zeit des Aufenthaltes in der
Kindertageseinrichtung, einschließlich der Ausflüge, Spaziergänge, Besichtigungen und
ähnlichem. Die Aufsichtspflicht beginnt, wenn das Kind den Bereich der Einrichtung betritt
und von dem pädagogischen Personal übernommen wird. Die Aufsichtspflicht endet mit der
Übergabe des Kindes an die Eltern oder die zur Abholung berechtigte Person, bei
Schulkindern mit dem berechtigten Verlassen der Einrichtung. Die Aufsichtspflicht besteht
nicht, wenn die Eltern oder die von den Eltern beauftragte Begleitperson das Kind zu einer
Veranstaltung der Einrichtung begleiten oder dort mit dem Kind anwesend sind. Außerhalb
der Öffnungszeit kann die Beaufsichtigung der Kinder durch das pädagogische Personal
nicht gewährleistet werden.

(4) Die Aufsichtspflicht auf dem Weg zu und von der Einrichtung obliegt den Eltern. Dies
gilt regelmäßig auch dann, wenn das Kind allein oder in Begleitung eines Geschwisterkindes
in die Kindertageseinrichtung kommt bzw. nach Hause geht oder ein Kindergartenbus die
Kinder bringt oder holt.

(5) Soll ein Kind den Heimweg alleine oder in Begleitung eines Geschwisterkindes
antreten dürfen, so ist hierfür die vorherige schriftliche Einverständniserklärung der Eltern
erforderlich. Dies gilt nicht für Schulkinder.
(6) Die zur Abholung des Kindes berechtigten Personen sind der Einrichtungsleitung
schriftlich und im Voraus zu benennen. Soll das Kind nicht von den Eltern abgeholt werden,
ist eine besondere Benachrichtigung erforderlich. Eine telefonische Benachrichtigung ist
grundsätzlich nicht ausreichend.

6§ 9
[Mitwirkungspflichten der Eltern]

(1) Eine sinn- und wirkungsvolle pädagogische Arbeit in der Kindertageseinrichtung zum
Wohle des Kindes und dessen geistiger, seelischer und körperlicher Entwicklung ist ohne
partnerschaftliche Mitarbeit der Eltern nicht möglich. Die Einrichtung bietet deshalb
Möglichkeiten des gegenseitigen Kennenlernens und Austausches an. Die Eltern sollen
daher nach Möglichkeit an den Elternveranstaltungen regelmäßig teilnehmen und auch die
angebotenen Gesprächsmöglichkeiten wahrnehmen.

(2) Um in Notfällen erreichbar zu sein, sind die Eltern verpflichtet, ihre Anschrift und die
(private und dienstliche) Telefonnummer anzugeben, unter der sie während der Öffnungszeit
erreichbar sind. Jede Änderung dieser Angaben ist der Einrichtungsleitung unverzüglich
mitzuteilen.

(3) Die Eltern verpflichten sich, Änderungen in der Personensorge unverzüglich
mitzuteilen.
(4) Die Eltern von Schulkindern verpflichten sich ferner, Änderungen des Stundenplans
zeitnah mitzuteilen.

§ 10
[Krankheitsfälle]

(1) Erkrankungen des Kindes sind der Einrichtungsleitung unverzüglich mitzuteilen.
Mitzuteilen sind insbesondere Krankheiten, die nach näherer Maßgabe des Gesetzes zur
Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen
(Infektionsschutzgesetz) der Meldepflicht unterliegen, wie z.B. Botulismus, Cholera,
Diphtherie, akute Virushepatitis, virusbedingtes hämorrhagisches Fieber, Masern, Meningitis
sowie Lausbefall. Auch die Erkrankung eines Familienmitglieds an einer dieser Krankheiten
ist der Einrichtungsleitung unverzüglich mitzuteilen.

(2) Kinder, die krank oder einer der in Absatz 1 genannten Erkrankungen verdächtig
sind, dürfen die Kindertageseinrichtung nicht besuchen. Die Wiederzulassung zum Besuch
der Einrichtung ist abhängig von der Vorlage einer ärztlichen
Unbedenklichkeitsbescheinigung. Dasselbe gilt bei ansteckender Erkrankung von
Familienmitgliedern.

(3) Besonderheiten bezüglich Gesundheit oder Konstitution des Kindes sind der
Einrichtungsleitung mitzuteilen. Dies betrifft insbesondere Behinderungen, Anfalls- oder
Bluterkrankungen, Allergien oder Unverträglichkeiten.

7§ 11
[Versicherungsschutz]

(1) Die Kinder sind nach näherer Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen in der
gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Der Versicherungsschutz besteht für den
direkten Weg zur und von der Kindertageseinrichtung, während des Aufenthaltes in der
Einrichtung sowie während der Teilnahme an Veranstaltungen der Einrichtung außerhalb
dessen Grundstücks. Für die Teilnahme an Ausflügen und Veranstaltungen der Einrichtung
holt die Einrichtungsleitung die Zustimmung der Eltern ein.

(2) Jeder Unfall oder sonstige Schadensfall ist der Einrichtungsleitung unverzüglich
mitzuteilen. Alle Unfälle auf dem Weg zur und von der Kindertageseinrichtung sind zu
melden, auch wenn eine ärztliche Behandlung nicht erforderlich ist.

(3) Für in die Einrichtung mitgebrachte Kleidung, Spielzeug, Schmuck und ähnliches
übernimmt die katholische Pfarrkirchenstiftung „St. Georg“ keine Haftung. Dies gilt
insbesondere für den Fall des Verlustes, der Verwechslung oder der Beschädigung.

§ 12
[Datenschutz]

Alle Angaben der Eltern und des Kindes werden nach den datenschutzrechtlichen Vorgaben
in ihrer jeweils gültigen Fassung streng vertraulich behandelt. Soweit erforderlich wird im
Einzelfall die Zustimmung der Eltern eingeholt.

§ 13
[Inkrafttreten]

Diese Ordnung für Kindertageseinrichtungen tritt mit dem 01.01.2018 in Kraft.

Dinkelsbühl, den 09.10.2017

___________________________ (Siegel) ___________________________
Kirchenverwaltungsvorstand Kirchenpfleger

Erläuterung:
Der in dieser Kindertageseinrichtungsordnung verwendete Begriff der „Eltern“ umfasst alle
Formen der Personensorgeberechtigung, also alle Personen, denen das
Personensorgerecht für Minderjährige zusteht

 Vater und Mutter (§ 1626 Abs. 1, § 1626 a Abs. 1, § 1754 Abs. 1 BGB)
 ein Elternteil (§ 1626 a Abs. 2, § 1671 Abs. 1, § 1680 Abs. 1, § 1754 Abs. 2 BGB)
8 Vormund (§ 1793 BGB)
 Pfleger (§ 1915 BGB)
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